Mein erstes Webinar

Martina Wieser beim Webinar

Vielleicht nicht ganz so aufregend wie „meine ersten Schuhe“ oder „mein erstes Auto“, aber auf jeden Fall auch eine neue Dimension.
Seit einem Jahr versuche ich, an einem Informations- und Wissensmanagementseminar teilzunehmen. Aus Termingründen hat es aber leider nie geklappt. Dann las ich, dass das Seminar nun auch als Webinar angeboten wird und dachte mir, das ist die Lösung!

Zeit und Kosten sparen
Ich überlege kurz. Keine Reisezeit, keine Reisekosten, 3 Stunden an einem Sonntagabend sind einplanbar, technische Ausstattung in Form von Webcam, Lautsprecher, Mikrofon ist vorhanden. Spannend wird sein, wie es sich „anfühlt“, die anderen Teilnehmerinnen und die Vortragende zwar zu hören und zu sehen, aber nicht „greifen“ zu können.

Also melde ich mich an. Einen Tag vor dem Seminar erhielt ich einen Link, mit dem man sich in die Konferenz einloggt. Alles völlig problemlos, ein Klick und ich bin „drin“, sehe bekannte und unbekannte Gesichter und dann geht’s auch schon los. Die Präsentation kann ich auf dem Bildschirm mitverfolgen. Jede Stunde ist eine kurze Pause. Die Zeit vergeht wie im Flug, und ehe man sich’s versieht, ist es schon wieder zu Ende.

Fazit
Für ein 3 bis 4-stündiges Seminar im Vortragsstil bestens geeignet. Die persönliche Begegnung und das Gespräch mit Kollegen findet natürlich nicht statt. Trotzdem empfand ich das Webinar erstaunlich „persönlich“. Und gemütlich zu Hause vor dem Computer zu sitzen, statt sich in der eisigen Kälte von A nach B zu bewegen, hat durchaus auch seinen Reiz – vor allem für Konferenzdolmetscherinnen, die beruflich sowieso sehr viel unterwegs sind.

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