Die Zukunft des Buches

E-Books sind im Kommen. Nach Angaben des Vorstehers des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels haben in den USA die E-Book-Verkäufe bereits einen Marktanteil von 20%, in Deutschland liegen sie derzeit erst bei zwei Prozent – Tendenz jedoch deutlich steigend.

E-Reader und Bilder
Wie sieht also die Zukunft des Buches aus, und welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen für Übersetzungen insbesondere im Sach- und Fachbuchbereich? Natürlich können diejenigen Sachbücher, die sehr textgebunden sind, auch auf einem E-Reader gelesen werden. Aber was ist mit reich bebilderten Monographien beispielsweise über einen Künstler oder Architekten, deren Zeichnungen oder Bilder derzeit ein E-Reader gar nicht abbilden kann? Was ist mit Ausstellungskatalogen, die sowohl von interessanten Aufsätzen als auch von den Abbildungen der Exponate leben?

Verlässliche Übersetzungen
Als Übersetzerin für solche Sach- und Fachbücher werde ich die Entwicklung sehr genau verfolgen. Ist es denkbar, dass solche Bücher nur noch für Tablet-Computer mit einem Internetanschluss herausgegeben werden, der Leser die Bilder über das Internet bezieht und ein gewünschter Text für ihn mit einem automatischen Übersetzungstool übersetzt wird? Ich hoffe doch nicht, denn gerade wissenschaftliche Aufsätze brauchen gute Übersetzer, die sich in der Materie auskennen. Die Darstellungsform des Textes, gedruckt oder digital, ist dann weniger entscheidend.

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