Buchmesse in Leipzig

Im Zusammenhang mit meinem Seminar zum Thema Sachbuchübersetzung ergab sich nun die Gelegenheit, nach vielen Jahren regelmäßiger Präsenz auf der Frankfurter Buchmesse, nun auch einmal die Bücherschau in Leipzig zu besuchen.

Buchmesse ist nicht gleich Buchmesse
Der Charakter der beiden Buchmessen ist vollkommen unterschiedlich. Während bei der viel größeren Frankfurter Buchmesse das große Geschäft mit Büchern und deren Rechten im Vordergrund steht, wendet sich die Leipziger Buchmesse mehr dem Leser zu. Es gibt nicht jeweils einzelne Hallen für Sachbücher, Belletristik oder Kinderbücher – alles ist überall. Und fast überall finden auch Lesungen statt. Dadurch erhält diese Bücherschau ein ganz besonderes Flair, in dem alle Sinne angesprochen werden – sogar der Duft von den Crêpes-Ständen und den fantasievollen Minicafés durchzieht die Hallen, in denen die Bücher sichtbar und hörbar präsentiert werden.

Vorbereitung und Spontaneität
Um von den vielen parallelen Angeboten maximal profitieren zu können, ist eine gute Vorbereitung und gleichzeitig auch Spontaneität notwendig. Das Messeprogramm „Leipzig liest“ listet chronologisch auf über 400 Seiten alle Veranstaltungen auf. Nachdem ich mir mein persönliches Programm zusammengestellt hatte, konnte ich schnell zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten wechseln und unter anderem Interviews mit Amos Oz miterleben, mal in einen Poetry-Slam hineinhören oder Interessantes zur Zukunft des Buches erfahren.
Aber das ist dann schon wieder ein Thema für einen eigenen Blogbeitrag.

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Eine Antwort auf Buchmesse in Leipzig

  1. An der Leipziger Buchmesse schätze ich die dazugehörigen Lesungen. Diese besuche ich jedes Jahr regelmäßig mit großer Begeisterung, wie auch in diesem Jahr. Die Themenauswahl ist sehr vielfältig, so dass fast jeder, die passende Lesung für sich findet. Eine sehr interessamte Lesung gab es zum Buch: Eisenkinder – Die stille Wut der Wendegeneration. Ein Buch, was ich sehr empfehlen kann.