Zwei Sprachen – vier Augen

„Vier Augen sehen mehr als zwei“. Das gilt nicht nur im täglichen Leben, sondern findet gerade auch im beruflichen oder wissenschaftlichen Kontext als Vier-Augen-Prinzip Anwendung. Im Bereich der Übersetzungen gibt es viele Textsorten, bei deren Bearbeitung ein zweites Augenpaar sehr sinnvoll ist.  Und so ist es auch kein Zufall, dass die DIN-Norm für Übersetzungsdienstleistungen dies auch einfordert.

Mit anderen Augen
Gerade bei sehr anspruchsvollen Texten, die möglicherweise auch noch veröffentlicht werden sollen, kalkulieren wir das Vier-Augen-Prinzip in der Regel zeitlich und preislich mit ein. Für den Übersetzer ist es äußerst hilfreich zu wissen, dass jemand den Text noch einmal mit anderen Augen liest. Außerdem besteht so auch die Möglichkeit, sich über schwierige Textstellen auszutauschen.

Ein Augenpaar für jede Sprache
Das Optimum ist die Zusammenarbeit eines deutschen und englischen Muttersprachlers, die beide die Sprache des Ausgangs- und Zieltextes beherrschen. Insbesondere bei sprachlich sehr schwierigen und anspruchsvollen Texten bietet eine solche Konstellation die Möglichkeit, sprachliche Feinheiten und Konnotationen genau zu erfassen und im Detail zu übertragen.

Ich schätze diese Art der Zusammenarbeit immer ganz besonders, denn sie ermöglicht es, alle Facetten des Ausgangstextes herauszuarbeiten, an den Formulierungen der Übertragung zu feilen und damit sämtliche sprachliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Das Ergebnis ist eine erstklassige Übersetzung, die sich wie ein Originaltext der Zielsprache liest.

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