Dresden – Barock und noch viel mehr

Dresden Stadtansicht Schon bei der Einfahrt in den Dresdner Bahnhof wird der Besucher mit dem berühmten Canaletto-Blick auf die Stadt und deren bekannten Sehenswürdigkeiten begrüßt. Es präsentiert sich die markante Silhouette mit Frauenkirche, Ständehausturm, Hofkirche, Rathausturm, Hausmannsturm und Kreuzkirche.
Dresden Vorstadtilla Aber nicht nur diese wieder aufgebauten prachtvollen Bauten sind sehenswert, sondern auch die Vielzahl bürgerlicher Stadtvillen in den verschiedenen Stadtvierteln. Ganze Straßenzüge mit Gründerzeitvillen – teils aufwändig saniert, teils noch sanierungsbedürftig – vermitteln einen recht authentischen Eindruck davon, wie man vor gut 100 Jahren in der Stadt lebte.
Dresden Hellerau Geschichte schrieb die Siedlung Hellerau, deren Kern im Zuge der Gartenstadtbewegung entstand. Weit vor der Stadt baute man eine „Mustersiedlung“, die gesundes Wohnen, Arbeiten und Kultur miteinander verband. Die Idee vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts scheint nach wie vor Gültigkeit zu haben. In dem Komplex sind bis heute die Deutschen Werkstätten und viele kleinere Unternehmen angesiedelt, und das Wohnumfeld erfüllt viele der sozialen und kulturellen Ansprüche.
Dresden Szeneviertel Die aktuelle Diskussion um innovative Wohn- und Arbeitsformen findet sich heute in der nördlichen Neustadt von Dresden – im „Szeneviertel“ um die Kunstpassage. Die meist zum Innenhof anspruchsvoll gestalteten Fassaden der sanierten Gebäude dokumentieren die Freude an Innovation und am Wohnen in diesem Quartier.

Als Fachübersetzerin für Architektur übersetze ich Texte über historische Bauten, aber auch über neue Entwicklungen. Ein Besuch in Dresden bietet viel Anschauungsmaterial, das von Gebäuden aus früheren Epochen bis zu zeitgenössischem, urbanem Wohnen reicht.

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