BDÜ-Gerichtsdolmetschertag in Hannover 25./26.3.2011

Aus dem vielfältigen Programm, bei dem man aufgrund vieler paralleler Veranstaltungen gar nicht alles Interessante besuchen konnte, möchte ich meine Erkenntnisse aus zwei Vorträgen vorstellen.

Transparente Qualitätsstandards
Da ist zum einen der Vortrag von Professor Hommerich, der für das Bundesjustizministerium eine Studie zur außergerichtlichen Vergütung von Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern gemacht hat. Kurzweilig, aber auch sehr treffend charakterisierte er unseren Berufsstand und wies nachdrücklich darauf hin, dass wir gemeinschaftlich für unsere hohen Qualitätsstandards eintreten und auf allen Ebenen deutlich machen müssen, wie wichtig gute Übersetzungen und Dolmetschleistungen sind und dass nur qualifizierte Übersetzer und Dolmetscher diese auch garantieren können.

Gemeinsame Terminologiearbeit
Der andere Vortrag führte die Idee des gemeinschaftlichen Engagements fort, denn Frau Soukup-Unterweger von der Universität Wien arbeitet an einer serverbasierten Terminologiedatenbank rund um Begriffe aus dem österreichischen Justizwesen. Die Idee dahinter ist, dass nicht jeder und jede das sprichwörtliche Rad neu erfinden muss, sondern alle zur Terminologie beitragen und gemeinsam davon profitieren.

Es hat sich wieder einmal gelohnt, eine solche Veranstaltung zu besuchen, da sie auch den Raum und die Möglichkeiten für viele Gespräche und neue Bekanntschaften – also für ein erfolgreiches Networking – bietet.

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