Smart Grids – am Puls der Zeit

Smart Grids

Durch die Katastrophe von Fukushima ist das Thema Energieversorgung in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Damit hat auch die Fachkonferenz über „intelligente Stromnetze“, bei der ich vor kurzem gedolmetscht habe, zusätzlich an Aktualität gewonnen.

Intelligente Stromnetze
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) macht die herkömmlichen Netze „intelligent“.  Sie ermöglicht eine Vernetzung und Steuerung von Stromversorgern, Erzeugern, Verbrauchern und Netzbetreibern. Entscheidend dabei ist die Reduzierung von Spitzenlasten, dezentrale Energieerzeugung, Einspeisung regenerativer Energien und Energieeffizienz bei gleichbleibender Versorgungssicherheit.

Der Prosumer
Das Ziel , den Verbraucher (Consumer) auch als Erzeuger (Producer) von Energie einzubinden, führte auch zur Bildung eines neuen Begriffs, dem Prosumer.
Für eine effiziente Steuerung des Verbrauchs müssen in den Haushalten intelligente Stromzähler eingebaut werden. Diese „Smart Meter“ melden Verbrauchsdaten in Echtzeit an den Versorger. Sie reagieren aber auch auf nachfragegesteuerte Preissignale. Damit können Spitzenlasten reduziert und die Energiesysteme effizienter genutzt werden.

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