Lektorat als neuer Tätigkeitsbereich

Die Anforderungen beim Übersetzen hängen immer auch sehr von den Textsorten und dem Zweck der Übersetzung ab. Der Arbeitsauftrag bei meinen Übersetzungen von Sachbüchern und Fachartikeln lautet in der Regel, neben der stets fachlich korrekten Übertragung auch einen gut lesbaren Text zu produzieren.

Kreativ arbeiten mit Texten
Aus dieser langjährigen Erfahrung im kreativen Arbeiten mit Texten hat sich nun ein für mich neuer Tätigkeitsbereich entwickelt – das Lektorieren von Texten, also die Überprüfung und Bearbeitung von Übersetzungen, die ich selbst nicht angefertigt habe. Die enge Zusammenarbeit von Übersetzer und Lektor ermöglicht es, gerade auch in kurzer Zeit gute Texte zu liefern und dem oft geforderten 4-Augen-Prinzip gerecht zu werden.

Klare Kriterien
Dabei geht es nicht allein um das traditionelle Korrektorat, in dem Tippfehler oder vereinzelte Inhaltsfehler ausgebessert werden, sondern um den Blick von außen und darum, die gewünschte Wirkung des Textes zu verbessern. Wichtig ist hier, den persönlichen Stil des Übersetzers zu erkennen und zu belassen und lediglich Wendungen aufgrund von objektiven Stil- und Sprachkriterien zu korrigieren.

Jeder Text ist einzigartig
Bei dieser neuen Tätigkeit bearbeite ich zwar immer deutsche Texte, die Sprache der Ausgangstexte wechselt dagegen. Eine ganz besondere Herausforderung ist es, wenn ich diese Sprache nicht beherrsche und nicht mal kurz nachlesen kann, was da im Original so stand.

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