FIT-Kongress 2014 in Berlin

FIT-Kongress_2Voller Eindrücke und Ideen, inspiriert, bereichert, aber auch ein wenig müde, bin ich nun wieder zurück vom FIT-Kongress in Berlin. Dort haben sich gut 1.600 Teilnehmer aus über 70 Ländern, in 200 Vorträgen und Workshops mit der Zukunft des Übersetzens und Dolmetschens befasst. Bunter hätte das Bild kaum sein können.

Translation Slam
In vielen Vorträgen und Podiumsdiskussionen stand im Mittelpunkt, wie die Technologie die Arbeit der Übersetzer und Dolmetscher verändert bzw. wie sich unser Berufsstand die neuen Technologien zunutze machen kann. Beim Translation Slam hingegen ging es um das echte Handwerk des Übersetzens. Zwei Übersetzer bekamen vorab denselben Ausgangstext zu übersetzen. Die Zuhörer erhielten diesen Ausgangstext und dann wurden die Versionen beider Übersetzer nebeneinander auf der Leinwand gezeigt.

Dabei ging es nicht um die bessere Übersetzung. Die Übersetzer haben unter Einbeziehung des Publikums erläutert, welche Überlegungen zu den einzelnen Ergebnissen geführt haben und an welchen Stellen sie Probleme hatten. Absolut fasziniert hat mich der große Unterschied zwischen den beiden Übersetzungen. Es hat einmal mehr gezeigt, wie komplex Sprache ist und wie viele Möglichkeiten des Ausdrucks es gibt.

Mein persönliches Fazit
Ich habe viele neue Kolleginnen kennengelernt, unter anderem mit so unglaublichen Sprachkombinationen wie Norwegisch – Japanisch,  „alte“ getroffen und sogar eine ehemalige Studienkollegin nach 20 Jahren wieder gesehen. Unzählige Gespräche boten Gelegenheit, Neues zu erfahren und sich auszutauschen. All das bei schönstem Wetter, toller Atmosphäre und einer perfekten Organisation. Jetzt gilt es, alles erst einmal in Ruhe zu verarbeiten und die „alten“ und „neuen“ Kontakte zu pflegen.

Bild: © Jørgen Christian Wind Nielsen
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